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15.01.07

Folgen eines Drogen-Mischkonsums sind unkalkulierbar



Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol und anderen illegalen Rauschmitteln kann die Wirkung der Substanzen und damit das gesundheitliche Risiko für die Konsumenten extrem erhöht werden. Durch den Mix verschiedener Drogen kann sich die Einzelwirkung der jeweiligen Inhaltsstoffe – z. T. überproportional – verstärken, der Effekt kann länger andauern und es kann zu schweren Komplikationen kommen. Alkohol beeinflusst fast alle Botenstoff-Systeme im Gehirn, er bindet an verschiedene Rezeptoren und verändert die Signalübertragung an Nervenzellen, vor allem auch zugunsten einer Dämpfung des Organismus. Durch zeitgleiche Einnahme weiterer Rauschmittel können sich die Wirkungsspektren der jeweiligen Substanzen überlappen, so dass der Gesamteffekt höher als die Summe der Einzeleffekte sein kann.

Besonders gefährlich ist die Kombination von alkoholischen Getränken - auch Alkopops - und „Partydrogen“, wie etwa „Liquid Ecstasy“ oder in der Fachsprache Gammahydroxybuttersäure (GHB), eine geruch- und farblose Flüssigkeit, die in geringen Mengen einen alkoholähnlichen Rausch herbeiführt. Diese Mischung führt nicht nur zu Übelkeit, Erbrechen und einem Blutdruckabfall, sondern kann eine lebensbedrohliche Unterdrückung des natürlichen Atemreflexes auslösen. Die häufigste Ursache für die Einlieferung von Partygästen ins Krankenhaus ist die kombinierte Einnahme von Alkohol und „Partydrogen“.

Quelle: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de
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Nervenärzte im Ärztehaus Harlaching: Herr Dr. med. Torsten Mager, Frau Dr. med. Ulrike Richter, Frau Dr. med. Christina Andersen und Frau Dr. med. univ. Kathrin Winkler

 



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