Lungenkrebsvorsorge: Spiral-CT verbessert durch frühzeitige Erkennung die Überlebenschancen deutlich
Spiral-CT Lunge (mit feundlicher Genehmigung Fr. Dr. B.Roedel)
Untersuchungen mit dem Spiral-CT ermöglichen eine so frühzeitige Erkennung von Lungenkrebs, dass eine Zehnjahres-Überlebensrate 92% erreicht wird, wenn sich Betroffene innerhalb eines Monats nach der Diagnose operieren lassen. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Die Autoren hatten zwischen 1993 und 2005 über 30.000 Menschen ohne Beschwerden oder Hinweise auf Lungenkrebs mithilfe eines Spiral-CT untersucht. Fast 500 Lungenkrebspatienten wurden so im Frühstadium der Krankheit ermittelt, was deren Überlebenschancen deutlich erhöhte. Laut den Autoren könnte in einer Bevölkerung mit hohen Lungenkrebsrisiko, wie z.B. Rauchern und ehemaligen Rauchern, durch regelmäßige Untersuchungen mit einem Spiral-CT etwa 80% der Lungenkrebstoten verhindert werden. Im Vergleich dazu sterben aktuell 95% der betroffene Patienten an dieser Krankheit, da sie ohne diese Vorsorgeuntersuchung erst in einem spätem, schwer heilbarem Stadium erkannt wird. Die Effektivität einer Vorsorgeuntersuchung mit dem Spiral-CT würde nach Angaben der Wissenschaftler dem Mammographiescreening entsprechen.
Quelle: N Engl J Med __________________________________ Fachärztin für Radiologische Diagnostik (u.a. Raucher-Check und Lungenkrebs-Screening im Leistungsspektrum) im Ärztehaus Harlaching: Dr. med. Brunhilde Roedel
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