!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! CORONA Virus !!!!!!!!!!!!



Liebe Patienten!

Rufen Sie auf jeden Fall Ihre Arztpraxis im Ärztehaus an, bevor Sie ungezielt ins Ärztehaus gehen! Vereinbaren Sie einen Termin!

Bei dringendem Verdacht, also

  •  Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie an Corona erkrankt sein könnten.
  • Wenn Sie Kontakt zu Corona Patienten hatten.
  • Wenn Sie Husten und/oder Fieber haben und aus durch Corona betroffenen Regionen kommen:

- Italien
- China
- Iran
-Südkorea

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Corona Virus Hotline des Bayer. Gesundheitsminisieriums        09131/6808-5101

Tropeninstitut der Universität München  089/218013500

Krankenhaus Schwabing der TU München 089/3068-0


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Diabetes: Bereits der Verzicht auf 300 Kalorien täglich kann vorbeugend wirken

Daten aus einer aktuellen Studie der Duke University legen nahe, dass schon der Verzicht auf wenige Kalorien täglich vorbeugend gegen Krankheiten wie Diabetes und Herzerkrankungen wirkt.


Erwachsene, die bereits ein gesundes Gewicht haben oder nur ein paar Kilo zu viel mit sich tragen, können beispielsweise durch etwa 300 Kalorien weniger pro Tag bereits deutliche Verbesserungen bei den Cholesterin-, Blutdruck-, Blutzucker- und andere Gesundheitswerten erreichen.

Die Ergebnisse der randomisierten, kontrollierten Studie mit 218 Erwachsenen unter 50 Jahren sind in einem Artikel in der Zeitschrift „The Lancet Diabetes & Endocrinology“ vom 11. Juli beschrieben. Die Studie, die Teil eines laufenden Projekts des National Institutes of Health ist - mit dem Titel CALERIE (Comprehensive Assessment of Long-Term Effects of Reduced Intake of Energy), baut auf der Hypothese der Forscher auf, dass nicht nur der Gewichtsverlust zu diesen Verbesserungen führt. Vermutlich werden einige komplexere Stoffwechselveränderungen ausgelöst, wenn weniger Kalorien verzehrt als verbraucht werden. "Es geschieht etwas durch die Kalorienreduktion bzw. es löst einige Mechanismen aus, die wir noch nicht verstehen. Und diese führen zu diesen Verbesserungen", erklärte der leitende Autor der Studie, William E. Kraus, ein Kardiologe und angesehener Professor für Medizin an der Duke University. "Wir haben Blut-, Muskel- und andere Proben von diesen Teilnehmern gesammelt und werden weiterhin danach forschen, wie Stoffwechselsignale oder welches ‚magische Molekül‘ sich dahinter verbirgt bzw. verbergen."

Während des ersten Versuchsmonats verzehrten die Teilnehmer drei Mahlzeiten am Tag, bei denen sie täglich ein Viertel weniger Kalorien als ihrer bisher aßen, um sie auf die neue Diät vorzubereiten. Sie konnten aus sechs verschiedenen Speiseplänen wählen, die kulturellen Vorlieben oder anderen Bedürfnissen entsprachen. Die Teilnehmer nahmen in den ersten sechs Monaten der Studie auch an Gruppen- und Einzelberatungssitzungen teil, während die Mitglieder einer Kontrollgruppe einfach ihre gewohnte Ernährung fortsetzten und sich alle sechs Monate mit den Forschern trafen. Die Probanden wurden gebeten, die 25%-ige Kalorienreduktion zwei Jahre lang aufrechtzuerhalten. Dies gelang nicht allen Teilnehmern optimal. Die durchschnittliche Kalorienreduktion für alle Teilnehmer lag bei etwa 12%. Die Probanden erreichten etwa eine Gewichtsabnahme von 10%, davon war 71% Fettgewebe. Zahlreiche Gesundheitswerte verbesserten sich dadurch, die als Indikatoren für Stoffwechselerkrankungen gelten. Nach zwei Jahren zeigten die Teilnehmer auch eine Verringerung eines Biomarkers, der auf eine chronische Entzündung hinweist, die auch mit Herzerkrankungen, Krebs und kognitivem Verfall in Verbindung gebracht wurde.

"Dies zeigt, dass selbst eine geringe Modifikation, die nicht so viel Verzicht erfordert wie in dieser Studie, das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wir in diesem Land haben, verringern könnte", fasste Kraus zusammen.

"Es wäre sehr einfach, wenn Menschen etwas mehr auf ihre kleinen Sünden achten würden oder evtl. etwas reduzieren würden, wie z.B. darauf zu verzichten, nach dem Abendessen zu naschen." Sechs Oreo-Kekse würden zum Beispiel bereits 300 Kalorien ausmachen.

Quelle: EurekAlert! The Lancet Diabetes & Endocrinology
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Facharzt für Innere Medizin / Diabetologe und Endokrinologe im Ärztehaus Harlaching: Dr. med. Christoph Dieterle